Am Ufer des Rheins, wo das Wasser tiefer ist als die Erinnerung,
lebte einst eine Frau, deren Gesang die Steine zum Weinen brachte.
Die Menschen nannten sie Lore-Ley – und fürchteten, was sie nicht
verstehen konnten.
Ann-Kathrin Wasle entwirft in ihrem Roman eine bildmächtige,
atmosphärische Nacherzählung des berühmten Loreley-Mythos –
aus der Perspektive der Frau, die man jahrhundertelang
zum Schweigen gebracht hat.
Ein Roman über Schönheit und Gefahr, über Schuld und Verklärung –
und über die Stimmen, die man einfach nicht vergessen kann.